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Vintage Trouble: HEAVY HYMNAL

Schwer hymnisch mit Soul-Schlagseite: die fünfte LP des stilistisch flexiblen L. A.-Quartetts

Mittels der Eckpfeiler Blues, Soul, Funk, Southern Rock, Hardrock und Rhythm’n’Blues liefert die vom afroamerikanischen Sänger Ty Taylor angeführte Truppe aus Los Angeles seit 2010 in manischen Konzertgastspielen, auf vier Studioalben und diversen EPs und Singles jede Menge Stilvielfalt. Gerade diese Unberechenbarkeit macht den Reiz von Vintage Trouble aus. In ihrer Uneindeutigkeit sorgen Taylor, mit seiner kaleidoskopischen Aura aus James Brown, Lenny Kravitz, Bruno Mars und Prince, und seine nicht minder exaltierten Kollegen, Sologitarrist Nalle Colt, Bassist Rick Barrio Dill und Schlagzeuger Richard Danielson – die auch einen exakten vierstimmigen Chorgesang hinlegen können –, zumindest in Teilen des Publikums für Irritation: lassen sich Vintage Trouble eben nicht auf einen Stil festlegen. Da treffen Faces und Humble Pie auf Curtis Mayfield & The Impressions und Smokey Robinson & The Miracles, aber eben auch auf Delaney, Bonnie & Friends und Sly & The Family Stone. Abermals im gewohnt zeitlosen Retro-Style verankert, bleiben Vintage Trouble ihrer Linie auf den zehn Tracks des fünften Werks HEAVY HYMNAL treu. Handfester R’n’B mischt sich mit Gospel, Soul und Funk im fulminanten zweiteiligen LP-Auftakt aus ›Who I Am‹ und ›You Already Know‹. Fifties-Doo-Wop und Motown-Vocal-Groups, von den Temptations zu den Four Tops, kennzeichnen ›Not The One‹ und ›The Love That Once Lingered‹. Verblüffend an Curtis Mayfield, Marvin Gaye, Bobby Womack und Sly & The Family Stone erinnern ›Baby What You Got‹, ›Feelin’ On‹, ›Alright Alright‹, ›Holla!‹, ›Shinin’‹ und ›Repeating History‹, aber ohne ins Plagiat zu verfallen. Ein schlicht fabelhaftes Statement zur gegenwärtigen Weltlage in all ihren vielfältigen Auswüchsen.

8 von 10 Punkten

Vintage Trouble
HEAVY HYMNAL
COOKING VINYL/INDIGO/THE ORCHARD

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